Waldwanderung zum Holzmühlenteich  

 

Fuß- oder Radwanderung: 12 km 

Flechtingen, Lindenplatz – Kahle-Stein-Bahn – Steinbruchaussichtsplattform – Holzmühlenteich – Holzmühlental, Rundgang – Hilgesdorf, Großer Steinberg – Papenholz – Müggenberg –Hundefriedhof – Schlosspark – Lindenplatz.

Die Wanderung führt durch den Flechtinger Schlosspark in Richtung der modernen Sportanlage. Dieser Weg diente noch im letzten Jahrhundert als Schweinetriftweg in den nahen Eichen-Hainbuchenwald. Hinter dem Sportplatz biegen Sie nach rechts ab.

Früher führte der Weg direkt zum Kahlen Stein. Durch den Bau der Anschlussbahn des Steinbruchs, müssen Sie der Straße, nach rechts, folgen. Biegen Sie auf der Hauptstraße nach links, und nach der Bahnüberführung gleich wieder nach links. Die erste Abbiegung nach rechts, dann sind Sie wieder auf der richtigen Route. Schnurgerade zieht sich der Weg, die „Kahle-Stein-Bahn“ genannt, in Richtung Behnsdorf. Oben auf der Bergkuppe liegt rechter Hand, fast unscheinbar der „Kahle Stein“. Um diesen Felsen in voller Pracht anzusehen, müssen Sie ihn umrunden. Nach dieser kurzen Pause folgen Sie der „Kahlen-Stein-Bahn“. Nach 1 km, hinter der Eichenschonung, biegen Sie nach links ab. Um sicher zu gehen, dass Sie auch an der richtigen Kreuzung sind, halten sie Ausschau nach einem Brunnenmesspunkt (rot-weiß-rote Stange). Auf der linken Seite dieses Weges erblicken Sie leichte Bodenwellen. Dies sind Überbleibsel der Ackerflächen des schon vor Jahrhunderten verlassenen Dorfes „Wichmannsdorf“. Es sind „Wölbäcker“. Der kleine ausgetrocknete Bachlauf in der Senke ist das Bett der „Kleinen Renne“. Folgen Sie dem Weg weiter. Er führt Sie zum Steinbruch mit einer großen Besucheraussichtsplattform. Der Weg führt Sie nun weiter in das Holzmühlental, eines der schönsten Wanderziele rings um Flechtingen. Weiter geht es in Richtung Landstraße. Überqueren Sie diese und folgen Sie dem Feldweg. Der kleine Bach in der Senke ist die „Hilgenriehe“, benannt nach dem nahen Dorf Hilgesdorf. An der nächsten Wegkreuzung können Sie einen Abstecher zum „Großen Steinberg“ machen, einem Zeugnis aus der Vulkantätigkeit im Flechtinger Höhenzug. Der schmale Weg steil bergauf führt Sie dort hin (ca. 100 m). Nun folgen Sie dem mit starken Eichen bestandenen, ausgeschilderten Waldweg „Im Papenholz“. Nach ca. 200 m finden Sie wieder Bodenwellen, es sind ebenfalls „Wölbäcker“. Sie gehören zu dem verlassenen Dorf „Müggendorf“. Die beiden Wege, die nach links abbiegen, führen auf zwei alte Dammkronen, der längst trockengelegten Teiche von Müggendorf. Der Papenholz-Weg führt nun bergab. Biegen Sie nach links ab und überqueren die „Hilgenriehe“. Nun bleiben Sie rechts. Der Weg führt über den „Müggenberg“. Bleiben Sie auf diesem Weg. Er ist ausgeschildert in Richtung Kliniken. Überqueren Sie den Bachlauf, der „Große Renne“ und die Landstraße. Kurz bevor Sie aus dem Wald kommen, biegen Sie nach links ab, in Richtung „Hundefriedhof“. Sehen Sie sich die beschrifteten Findlinge genau an, es sind die Grabsteine der verstorbenen Jagdhunde des ehemaligen Schlossherrn. Der schmale Feldweg führt Sie weiter zu der alten Flechtinger Dorfstelle aus der Zeit vor dem Bau der Wasserburg, an der noch die alten Mauern eines Wohnturmes zu erkennen sind, weiter geht es durch den Park und schließlich wieder zum Lindenplatz, dem Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.