Rund um die drei Flechtinger Schlossteiche

 

 

Fußwanderung: 3,5 km 

Vom Lindenplatz vor der alten Kirche gehen Sie gemütlich in Richtung des ländlichen Einkaufszentrums. Noch vor wenigen Jahren stand hier ein alter Bauernhof. Im Kreisverkehr befindet sich eine Skulptur des dänischen Künstlers Anders Nyborg. Diese wurde im Jahr 1999 zur Ernennung Flechtingens als „anerkannter Luftkurort“ aufgestellt. Folgen Sie dem Straßenverlauf in Richtung Altenhausen, dann können Sie rechter Hand in die kleine Seitengasse einbiegen. Dieser Weg führt sie wieder zum Schloss-See. Von der Badestelle, dem „Radberg“, folgen Sie dem Weg auf einer großen Schleife um beide Gewässer herum. Wenn Ihnen die Wanderstrecke zu lang ist, dann kürzen sie über den Damm, mit seinem 1999 neu errichteten Wehr, ab und gehen in Richtung Wasserschloss. Für alle, die den großen Rundkurs wandern möchten, stehen etliche Ruhebänke entlang des zweiten Teiches, des Fischaufzucht-Teiches, zur Verfügung. Die Teiche werden durch einen kleinen Bach gespeist. Am Ende des Aufzuchtteiches heißt der Bach noch „Große Renne“. Wenn er alle drei Schlossteiche durchflossen hat, nennt man ihn die „Spetze“. Der Wanderweg führt Sie am anderen Ufer wieder zum großen Schlosssee. Wegen seines Fischreichtums wird er von den Anglern gern genutzt. Hier auf Sichtweite der kleinen Insel im See, befinden Sie sich im „Schlosspark“.  Der Flechtinger Schlosspark lockt mit seiner Krokusblüte im Frühjahr Tausende von Besuchern aus nah und fern an. Etwas versteckt im Park finden Sie auch die alte Grabstätte der einstigen Besitzer der Wasserburg.

 

Die alte Burganlage, erbaut 1307, wird von den Flechtingern auch liebevoll „Wasserschloss“ genannt. Der dritte Teich, der sich jetzt anschließt, ist der „Mühlenteich“. Auf der anderen Seite der Straße, nachdem sie den „Damm“ überquert haben, finden Sie die alte Wassermühle. Nun sind Sie wieder auf dem Lindenplatz, einer mittelalterlichen Gerichtsstätte, angekommen. Zum Abschluss der Wanderung lohnt sich noch ein Besuch in die Flechtinger Patronatskirche, in der noch heute der geraubte eichene Geldkasten des Ablasskrämers Tetzel aufbewahrt wird.